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Elektromobilität in der Mecklenburger Schweiz wird bezuschusst

Nr.186/16 | 26.09.2016 | EM | Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung

Einen Zuschuss in Höhe von 99.647,06 Euro (Fördersatz 46,55 Prozent) erhält die Meck-Schweizer GmbH in Basedow Ortsteil Gessin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) vom Energieministerium für die Maßnahme „Elektromobilität für den Regionalhandel in der Mecklenburger Schweiz“.

Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Unternehmen.
Die Meck-Schweizer beabsichtigt ein Zentrum für regionale Stoff- und Warenkreisläufe in der Mecklenburger Schweiz zu errichten. Dazu soll das bereits bestehende Unternehmernetzwerk ausgebaut und ein Herkunftssiegel entwickelt werden. Innerhalb dieser Strukturen soll ein regionaler Vertrieb der zertifizierten Produkte aufgebaut werden. Ziel ist es, einen spürbaren Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region zu leisten, indem durch eine sinnvolle Vernetzung die Entwicklungspotenziale der ansässigen Unternehmen gestärkt werden. Mit einem regionalen Handel mit großhandelsunabhängiger Vertriebsstruktur wird angestrebt, die wohnortnahe Versorgung wieder zu aktivieren. Bedingt durch demografische Veränderungen und sinkende Nachfrage hatte sich der inhabergeführte Einzelhandel aus den ländlichen Teilen der Zielregion zurückgezogen.
Es ist geplant, zwei e-Kastenwagen, zwei Ladesäulen und ein Kombi-Speichersystem zu schaffen. Die Einspeisung erfolgt über die bereits installierte Photovoltaikanlage. Bei erhöhtem Bedarf, der nicht über den Speicher gedeckt werden kann, sorgt ein Hausanschluss für die reibungslose Versorgung der öffentlich zugängigen Ladesäulen.
Durch den Einsatz des selbsterzeugten Stroms in Verbindung mit einem Speicher kann eine Emissionsminderung von bis zu 30,612 Tonnen im Jahr erreicht werden.
Die Meck-Schweizer GmbH hat sich schon länger mit der Umsetzung des Vorhabens beschäftigt. Mit der Initiative „Ein Dorfladen macht elektromobil“ hat sie im Jahr 2014 am landesweiten Wettbewerb „nachhaltig mobil – kann jeder?“ teilgenommen und wurde als Sieger geehrt.